Im Gegen­satz zu Online-Semi­na­ren, die von Semi­nar­an­bie­tern, Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen durch­ge­führt wer­den, stam­men Webi­na­re von Geschäfts­leu­ten. Das Ziel von Webi­na­ren ist es Leads zu gewin­nen, Ver­trau­en auf­zu­bau­en und Pro­duk­te zu verkaufen.

Was ist ein Webinar?

Webi­nar ist ein Kunst­wort aus Web und Semi­nar. Und damit ist eigent­lich schon das meis­te über ein Webi­nar gesagt. Es han­delt sich um einen Vor­trag oder ein Grup­pen­ge­spräch, bei dem die Teil­neh­mer über das Inter­net an einer Ver­an­stal­tung teilnehmen. 

Rein prak­tisch geht es also dar­um, dass zwei oder mehr Per­so­nen über das Inter­net kom­mu­ni­zie­ren und dabei unter­schied­li­che Audio- und Video- sowie inter­ak­ti­ve Tech­no­lo­gien (z.B. Chat) ein­set­zen. In Gegen­satz zu einer Ver­an­stal­tung, an der vie­le Men­schen an einem Ort ver­sam­meln, um gemein­sam mit­ein­an­der und von­ein­an­der zu ler­nen, kön­nen die Teil­neh­mer eines Webi­nars von über­all aus teil­neh­men, wo sie sich gera­de befin­den. Klei­ne Anbie­ter machen ihre Webi­na­re für eine Hand­voll von Teil­neh­mern. Gro­ße Semi­nar­an­bie­ter hal­ten ihre Webi­na­re glo­bal mit Tau­sen­den von Teil­neh­mer, die zeit­gleich von jedem Ort der Welt dar­an teilnehmen. 

Tech­nisch unter­schei­det sich ein Webi­nar nicht von einem Grup­pen­chat oder einer Video­kon­fe­renz. Auch hier neh­men Teil­neh­mer inter­ak­tiv und audio­vi­su­ell an einer Online­ver­an­stal­tung teil. Doch was ist ein Webinar?

Ein Webi­nar defi­niert sich:

  • über den Veranstalter
  • über den Zweck
  • und über den Inhalt.
Wäh­rend Online-Semi­na­re in den meis­ten Fäl­len von pro­fes­sio­nel­len Semi­nar­an­bie­ter, Schu­len, Uni­ver­si­tä­ten und sons­ti­gen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen durch­ge­führt wer­den, wer­den Webi­na­re von Geschäfts­leu­ten durch­ge­führt. Die Ver­an­stal­ter von Webi­na­ren sind Coa­ches, Exper­ten, Autoren oder Ver­käu­fer, die Mit­hil­fe des Webi­nars ihre Kun­den direkt errei­chen und per­sön­lich über­zeu­gen wollen. 

Der Zweck eines Webi­nars besteht also dar­in, die Auf­merk­sam­keit von poten­zi­el­le Kun­den zu wecken, ihnen klei­ne Infor­ma­ti­ons­ein­hei­ten zu prä­sen­tie­ren, die sie neu­gie­rig auf wei­te­re Infor­ma­tio­nen machen, um ihnen abschlie­ßend ein Pro­dukt­an­ge­bot zu unter­brei­ten. Ein Webi­nar läuft aus der Sicht des Ver­an­stal­ters also auf zwei Ebe­nen. Zum einen sol­len Kun­den von sich aus auf das (natür­lich) kos­ten­freie Webi­nar zugrei­fen, weil es ihnen inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen zu ihrem Pro­blem oder ihrem Wunsch­ziel ver­mit­telt. Zum ande­ren sol­len die Kun­den wäh­rend der Ver­an­stal­tung Kon­takt und Ver­trau­en zu dem Anbie­ter auf­bau­en. Die Hoff­nung jedes Ver­an­stal­ters ist es, dass sich die Kun­den nicht nur für das Webi­nar inter­es­sie­ren, son­dern wäh­rend der Ver­an­stal­tung auch soviel Ver­trau­en auf­bau­en, dass sie anschlie­ßend bereit­wil­lig das ange­bo­te­ne Pro­dukt kaufen. 

Webinare für B2B und B2C

Grund­sätz­lich gibt es the­ma­tisch kei­ne Gren­zen. Über Webi­na­re kann jedes Pro­dukt ver­kauft wer­den: digi­ta­le Pro­duk­te, mate­ri­el­le Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen. Aus die­sem Grund gibt es Webi­na­re sowohl im Busi­ness- als auch im Consumer-Bereich. 

Aus der Sicht von Kun­den haben Webi­na­re in ers­ter Linie den Zweck, etwas Neu­es zu ler­nen. Ein Webi­nar muss Inhal­te bie­ten, die es so in die­ser Form nir­gend­wo anders gibt. Die Zeit, die ein Kun­de mit dem Webi­nar ver­bringt, fehlt ihm irgend­wo anders. Aus die­sem Grund ist die Zeit kost­bar. Der Teil­neh­mer muss also ech­ten Mehr­wert erfah­ren, damit der einem Webi­nar bis zum Ende folgt. 
Für ihn heißt das, dass er in dem Webi­nar wert­vol­le Inhal­te bekommt, die ihm hel­fen, sei­ne augen­blick­li­che Situa­ti­on bes­ser zu ver­ste­hen, die ihm Hin­wei­se geben, wie er ein Pro­blem lösen kann oder die ihm die Aus­sicht geben, dass er sei­ne bis­her unbe­frie­di­gen­de Situa­ti­on irgend­wie lösen kann. Wenn er tat­säch­lich in dem Webi­nar dann eine glaub­wür­di­ge Lösung für sein aktu­el­les Pro­blem erkennt, und genü­gend Ver­trau­en zu dem Ver­an­stal­ter gewon­nen hat, ist er bereit sein Geld für das dann ange­bo­te­ne Pro­dukt auszugeben.

Für den Ver­an­stal­ter ist ein Webi­nar eine genia­le Ver­kaufs­chan­ce. Kun­den fin­den über Anzei­gen oder Goog­le zum Webi­nar und neh­men sich die Zeit einem Webi­nar zu fol­gen. Dann ste­hen dem Ver­käu­fer bis zu zwei Stun­den Zeit zur Ver­fü­gung, in denen er sich und sein Ange­bot vor­stel­len kann. 

Die Fra­ge, was ist ein Webi­nar? Lässt sich also ganz ein­fach beantworten: 
Ein Webi­nar ist eine kun­den­ori­en­tier­te Ver­kaufs­prä­sen­ta­ti­on, die den Kun­den mehr Wert bie­tet als ein rei­nes Ange­bot. Ein Webi­nar muss unter­halt­sam und infor­ma­tiv sein, damit es sei­ne vol­le Wir­kung erzie­len kann. Wenn die Inhal­te nicht auf das Inter­es­se der Kun­den trifft, dau­ert es nur einen Klick, bis sie das Webi­nar wie­der ver­las­sen haben. 

Wenn Dich das The­ma Webi­na­re inter­es­siert, und Du ler­nen möch­test, wie Du Dei­ne Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen mit Webi­na­ren ver­kau­fen kannst, dann fin­dest Du hier einen Online-Kurs, wie man Webi­na­re erfolg­reich durchführt. 
 
 

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